Gebrauchte und fast neue ZFs

Nightforce NXS 12-42x56 Absehen CH-2 und 1/4-MOA-Click-Verstellung, ehemaliges ZF von Hr. Scholze, das Glas hat meinen dynamischen ZF-Test bestanden EUR 1.300,00 (verkauft)
10 x 42 Leupold Ultra M2A Abs. Duplex   EUR 895,00
         
         
         
         
         
         
         
         
         

Fehlerquelle Zielfernrohr?

Immer wieder stelle ich beim Überprüfen von Kundenwaffen mit angeblichen Schußleistungsproblemen fest, das die Ursache hierfür auch auf mechanische Unzuverlässigkeiten der Höhen-, Seiten-, Vergrößerungs- und Parallaxenverstellung des Zielfernrohres zurückzuführen ist.

Durch die heute mögliche Präzision der Waffen ist ein Fehler in der Optik oft durch den Schützen selbst feststellbar.

Bei einer Benchrest-Waffe mit einem Leitungspotential von 2mm je 5 Schuß auf 100 m muß das Zielfernrohr mit entsprechend geringen Toleranzen gefertigt sein um die Leistung der Waffe auch umsetzten zu können.

Wie ein erstklassiges Zielfernrohr funktionieren muß zeigen die folgenden Schußbilder.

Verwendet wurden zwei Zielfernrohre Swarovski X5 5-25x45 mit 1/4 MOA bzw. 1/8 MOA Verstellung.

Geschossen wurde mit einer BR-50-Waffe im Kaliber .22 LR auf einer Entfernung von 50 m.

Je Scheibe wurden 40 Schuß abgegeben. Alle 5 Schuß wurde entweder die Höhen-, Seiten-, Vergrößerungs oder Parallaxenverstellung verstellt.
Die Höhen- und Seitenverstellung mit 10 Klicks in die eine Richtung und direkt wieder zurück.
Gleiches für Parallaxe und Vergrößerung.
Auch wurde mit 10-facher Vergrößerung geschossen.

Hier zeigt deutlich die 100 % mechanische Zuverlässigkeit dieser beiden Zielfernrohren, welche ich in dieser Qualität noch nie vorher habe feststellen können!

Diese Art von Zielfernrohr-Tests führe ich grundsätzlich mit einer von mir gebauten BR-50 Waffen im Kaliber .22 LR durch.

Grund hierfür liegt in der hohen Präzision der Waffen (Streukreise von 2 mm auf 50 m) welche auch bei großen Schußzahlen (50-100 Schuß hintereinander sind nicht unüblich) nicht nachläßt und der geringe Rückstoß. Dieser schont zum einen den Schützen.
Vor allen Dingen verhindert er das Verspannungsfehler in der Justage der Höhen- und Seitenverstellung durch einen starke Rückstoßimpulse des ersten Schusses nach der Verstellung aufgehoben wird.



Auf eine Mögliche Fehlerquelle in Zusammenhang mit der Montage von Gläsern weißt seit kurzem die Firma Kahles bei ihren Zielfernrohren hin:

Die Firma Kahles gibt für das Festziehen der Ringschrauben einen Wert von maximal 2,4 Nm an.
Schrauben mit einem höheren Anzugswert bringen Spannungen in den Zielfernrohrkörper und das gesamte Innenleben welches zum Teil mit Toleranzen von nur wenigen 1/1000 mm gefertigt ist.

Diese Verspannungen können zu einem Verbiegen der Rohrwand und/oder des ganzen Rohrkörpers führen was die mechanische Zuverlässigkeit des Zielfernrohres beeinträchtigen kann.

Alle angebotenen Zielfernrohre sind von mir einem dynamischen Zielfernrohrtest unterzogen worden. Damit ist sichergestellt, daß diese Zielfernrohre mechanisch (Höhen-, Seiten-, Parallaxeverstellung) 100%ig korrekt funktionieren.